Geschichtliches
 

Auf dem Gebiet der Städte Würselen und Herzogenrath, zu beiden Seiten des Flusses, liegt das Naturschutzgebiet Wurmtal. Südlich von Herzogenrath ist ca. 445 ha groß und wird in weiten Teilen von frei schwingenden Flußmäandern der Wurm in der offenen Talaue geprägt.

Bereits 1989 wurde das Wurmtal als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Das Wurmtal nördlich von Herzogenrath ist ca. 19 ha groß. Die Wurm fließt dort als unverbauter Tieflandfluss in einem Silberweiden- Aubruchwald.

Als Naherholungsgebiet dient das Naturschutzgebiet Wurmtal ca. 100.000 Menschen zur Erholung und für Freizeitaktivitäten.

Erste eindeutige urkundliche Erwähnungen findet man aus dem Jahre 1566. Wahrscheinlich ist aber, das die Bardenberger Mühle, heute "Alte Mühle" genannt, bereits 867 existierte, denn damals wurden in der Urkunde, die Bardenberg erstmals erwähnt, auch "zwei Mühlstellen" genannt. Bis zur Jahrhundertwende verlief parallel zum heutigen Weg ein von der Wurm abgeleiteter Mühlengraben, die die drei Mühlenräder antrieb.